Podcast — Deinen eigenen Podcast über deine Seite hosten
Dein eigener Podcast — auf einen Blick
Du möchtest einen Podcast starten, um mehr Menschen zu erreichen? Mit deiner Seite geht das ganz einfach — ohne externen Hoster, ohne Zusatzkosten.
So funktioniert’s in 4 Schritten:
- Podcast einrichten (einmalig) — Name, Beschreibung und Cover-Bild festlegen
- Episoden veröffentlichen — Audio hochladen, Blogartikel mit Show Notes schreiben
- Feed-Adresse kopieren — den Link finden, den du bei Plattformen einreichst
- Bei Spotify & Apple anmelden — einmalig einreichen, danach läuft alles automatisch
Jede Episode wird als Blogartikel veröffentlicht — das bedeutet: Google indexiert deinen Content, Besucher finden dich über die Suche, und du baust dir langfristig Sichtbarkeit auf. Podcast + Blog = doppelte Reichweite.
Schritt 1 — Deinen Podcast einrichten
Diesen Schritt machst du nur einmal. Danach steht dein Podcast-Kanal und du kannst Episoden veröffentlichen.
So geht’s: Öffne in deinem Dashboard Rank Math SEO → Allgemeine Einstellungen → Podcast. Dort füllst du folgende Felder aus:
- Podcast-Name — Der Titel deiner Show, z.B. „Marketing Insights mit Maria“ oder „Coaching für Einsteiger“
- Beschreibung — Worum geht es? 1-2 Sätze reichen, z.B. „Tipps für Coaches, die online sichtbar werden wollen.“
- Owner Name & E-Mail — Dein Name und eine aktive E-Mail-Adresse. Spotify und Apple nutzen diese zur Verifizierung — du bekommst dort einen Bestätigungscode.
- Kategorie — Wähle das Genre, das am besten passt: Business, Education, Health, Technology und weitere.
- Cover-Bild — Dein Podcast-Cover. Muss quadratisch sein, mindestens 1400×1400 Pixel, maximal 3000×3000 Pixel. Maximal 0,5 MB.
- Copyright — Optional, z.B. „© 2026 Maria Muster“
Dein Cover-Bild ist das Erste, was Hörer auf Spotify oder Apple Podcasts sehen — es entscheidet, ob jemand reinhört oder weiterscrollt. Investiere hier in ein professionelles Design mit gutem Kontrast und lesbarem Text.
Schritt 2 — Eine Episode veröffentlichen
Jede Podcast-Episode wird als Blogartikel veröffentlicht. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Hörer finden dich über Podcast-Apps, und Google-Nutzer finden dich über die Suche.
1. Audio-Datei hochladen
Gehe in deinem Dashboard auf Medien → Datei hinzufügen und lade deine MP3-Datei hoch. Nach dem Upload klickst du auf die Datei und kopierst die Datei-URL (steht rechts in den Datei-Details). Diese brauchst du gleich.
2. Blogartikel mit Show Notes schreiben
Erstelle einen neuen Beitrag. Der Artikel ist gleichzeitig die Webseite für deine Episode — und deine Chance, bei Google gefunden zu werden. Schreibe:
- Einen aussagekräftigen Titel — Nicht nur „Episode 5“, sondern z.B. „5 Fehler beim ersten Launch — und wie du sie vermeidest“. Beschreibe das Thema so, wie jemand danach suchen würde.
- Eine Zusammenfassung (3-5 Sätze) — Worum geht es in der Episode? Was lernt der Hörer?
- Wichtige Punkte als Liste — Die Kernaussagen der Episode als Stichpunkte. Das hilft Besuchern, schnell zu entscheiden ob sie reinhören möchten.
- Timestamps (optional, aber empfehlenswert) — z.B. „03:20 — Fehler #1: Zu viel auf einmal“. So können Hörer direkt zu den Stellen springen, die sie interessieren.
- Links und Ressourcen — Alles, was du in der Episode erwähnst: Links zu Artikeln, Tools, Büchern oder eigenen Seiten.
3. Podcast-Daten als Schema eintragen
Im Blogeditor findest du rechts oben das SEO-Symbol (ein kleines Raketen-Icon). Klicke darauf, dann auf Schema → Schema Generator → Podcast Episode. Trage ein:
- Episode Name — Titel der Episode (am besten derselbe wie der Artikel-Titel)
- Episode Description — Fasse den Inhalt der Episode in 3-4 Sätzen zusammen, aber formuliere sie anders als in den Show Notes. Google und Podcast-Apps zeigen diesen Text als Episoden-Beschreibung an — er sollte inhaltlich zum Artikel passen, aber nicht wortwörtlich identisch sein, damit kein doppelter Text auf der Seite steht.
- Autor-Name — Dein Name (wird automatisch vorgeschlagen)
- Episode Duration — Dauer im ISO-Format, z.B. PT25M30S für 25 Minuten 30 Sekunden oder PT1H10M für 1 Stunde 10 Minuten
- Episode URL — Die kopierte URL deiner Audio-Datei (MP3)
- Episode Image URL — Dein Podcast-Cover oder ein episodenspezifisches Bild. Wenn leer, wird das Cover aus den Podcast-Einstellungen verwendet.
- Audio File URL — Dieselbe MP3-URL wie bei „Episode URL“ (wird für den Player benötigt)
- Episode Number — z.B. 1, 2, 3
- Season Number — Optional, wenn du Themenblöcke in Staffeln gruppieren willst
4. Schema-Block auf die Seite setzen
Damit die Podcast-Daten nicht nur unsichtbar im Code stehen, sondern auch für Besucher sichtbar sind: Klicke im Blogeditor auf das Plus-Symbol (+) zum Einfügen eines neuen Blocks. Suche nach „Schema“ und wähle das Widget „Schema von Rank Math“. Setze diesen Block unter deinen Show-Notes-Text — idealerweise vor dem Abschnitt „Links und Ressourcen“. Der Block zeigt dann automatisch die Podcast-Daten an, die du in Schritt 3 eingetragen hast.
5. Veröffentlichen
Klicke auf „Veröffentlichen“ — fertig! Dein RSS-Feed aktualisiert sich automatisch und die Episode erscheint auf allen Plattformen.
Schreibe den Episoden-Titel so, wie deine Zielgruppe danach suchen würde. Statt „Folge 12“ lieber „Wie du mit 0 Euro Budget deine ersten Kunden gewinnst“. Das hilft sowohl in Podcast-Apps als auch bei Google.
Bonus — Mit deinem Podcast bei Google sichtbar werden
Dein Podcast ist nicht nur für Spotify und Apple — jede Episode ist eine eigene Webseite, die bei Google ranken kann. Hier sind die wichtigsten Tipps, um das Beste rauszuholen:
Schema-Daten und Schema-Block nutzen
Wenn du in Schritt 2 die Podcast-Daten im Schema einträgst und den Schema-Block auf die Seite setzt, passieren zwei Dinge: Google erkennt deine Seite als Podcast-Episode und kann sie in den Suchergebnissen mit einem speziellen Player-Snippet anzeigen. Und deine Besucher sehen die wichtigsten Infos (Titel, Dauer, Beschreibung) direkt auf der Seite — ohne scrollen zu müssen.
Wichtig: Die Beschreibung im Schema sollte inhaltlich zu deinen Show Notes passen, aber nicht wortwörtlich identisch sein — sonst entsteht doppelter Text auf der Seite. Formuliere die gleiche Kernaussage etwas anders, z.B. kürzer oder aus einer anderen Perspektive.
Transkript veröffentlichen
Google kann Audio-Dateien nicht lesen — aber Text. Wenn du ein Transkript (oder zumindest eine ausführliche Zusammenfassung) in deinen Blogartikel einfügst, gibst du Google viel mehr Inhalt zum Indexieren. Tools wie Whisper, Descript oder Happy Scribe erstellen Transkripte automatisch aus deiner Audio-Datei.
Keywords natürlich einbauen
Überlege dir vor jeder Episode: Welche Begriffe würde meine Zielgruppe bei Google eingeben? Verwende diese Begriffe im Titel, in der Zusammenfassung und in den Show Notes — aber ganz natürlich, nicht künstlich gestopft.
Zwischen Episoden verlinken
Wenn du in einer Episode ein Thema erwähnst, das du schon behandelt hast, setze einen Link zur entsprechenden Episode. Das hilft Google, die Zusammenhänge zu verstehen, und hält Besucher länger auf deiner Seite.
Kategorien und Tags nutzen
Ordne jede Episode einer passenden Kategorie zu und vergib 3-5 Tags. So entsteht eine saubere Struktur, die sowohl Besuchern als auch Suchmaschinen hilft.
Regelmäßig veröffentlichen
Suchmaschinen bevorzugen Seiten, die regelmäßig neuen Content liefern. Ein wöchentlicher oder zweiwöchentlicher Rhythmus zeigt Google, dass deine Seite aktiv ist — und jede neue Episode ist ein neuer Blogartikel, der ranken kann.
Podcasts mit optimierten Show Notes und Transkripten bekommen im Schnitt 20% mehr organischen Traffic als Podcasts ohne begleitenden Text-Content. Jede Episode ist eine neue Chance, für relevante Suchbegriffe gefunden zu werden.
Schritt 3 — Deine Feed-Adresse finden
Bevor du deinen Podcast bei Plattformen einreichst, brauchst du deine Feed-Adresse. Das ist ein spezieller Link, über den Spotify, Apple und Co. deine Episoden automatisch abholen.
So findest du sie:
- Gehe in deinem Dashboard auf Rank Math SEO → Allgemeine Einstellungen → Podcast
- Ganz oben auf der Seite siehst du einen blauen Hinweis mit deiner Feed-Adresse
- Sie sieht so aus:
deine-seite.de/feed/podcast/ - Kopiere diese Adresse — du brauchst sie für jeden der folgenden Schritte
Wichtig: Du brauchst mindestens eine veröffentlichte Episode, bevor du dich bei den Plattformen anmeldest. Die meisten lehnen leere Feeds ab.
Teste deine Feed-Adresse vorab: Öffne sie im Browser. Du solltest eine technisch aussehende Seite mit deinem Podcast-Titel und deinen Episoden sehen. Wenn eine Fehlermeldung kommt, prüfe ob das Podcast-Modul aktiviert ist und mindestens eine Episode veröffentlicht wurde.
Schritt 4 — Bei Plattformen einreichen
Reiche deine Feed-Adresse einmalig bei den Plattformen ein. Danach erscheinen neue Episoden dort automatisch — du musst nichts erneut hochladen.
Spotify (größte Podcast-Plattform in Europa)
- Gehe zu podcasters.spotify.com und melde dich an (oder erstelle ein kostenloses Konto)
- Klicke auf „Podcast hinzufügen“ und wähle „Ich habe bereits einen Podcast“
- Füge deine Feed-Adresse ein
- Spotify sendet einen 8-stelligen Code an die E-Mail-Adresse, die du in den Podcast-Einstellungen hinterlegt hast — gib ihn ein
- Wähle Kategorie, Sprache und Land aus
- Klicke auf „Absenden“ — dein Podcast ist meistens innerhalb weniger Stunden online
Apple Podcasts (zweitgrößte Plattform, wichtig für iPhone-Nutzer)
- Gehe zu podcasters.apple.com und melde dich mit deiner Apple-ID an
- Klicke auf das + Symbol neben „Podcasts“ und wähle „Neuer Podcast“
- Wähle „Mit RSS-Feed hinzufügen“ und füge deine Feed-Adresse ein
- Prüfe die Vorschau deiner Podcast-Details und klicke auf „Veröffentlichen“
- Apple prüft deinen Podcast — das dauert meistens 1-3 Tage, manchmal bis zu 2 Wochen
- Du bekommst eine E-Mail, sobald dein Podcast freigeschaltet ist
Hinweis: Du brauchst eine Apple-ID. Die Anmeldung ist kostenlos, aber Apple verlangt eine hinterlegte Zahlungsmethode (es wird nichts abgebucht).
Amazon Music & Audible (wachsend, besonders bei Alexa-Nutzern beliebt)
- Gehe zu podcasters.amazon.com und klicke auf „Podcast hinzufügen“
- Füge deine Feed-Adresse ein und wähle dein Land
- Amazon sendet eine Bestätigungs-E-Mail — klicke auf den Link darin
- Dein Podcast erscheint auf Amazon Music und Audible gleichzeitig
Deezer (stark in Frankreich und Südeuropa)
- Gehe zu podcasters.deezer.com und klicke auf „Publish My Podcast“
- Füge deine Feed-Adresse ein
- Trage Producer-Name, Kategorie und Land ein
- Akzeptiere die Nutzungsbedingungen und klicke auf „Submit“
- Freischaltung dauert ca. 24 Stunden
YouTube Music (automatisch + manuell)
- Öffne YouTube Studio (studio.youtube.com) und gehe zu Content → Podcasts
- Klicke auf „RSS-Feed verbinden“ und füge deine Feed-Adresse ein
- YouTube sendet einen Verifizierungscode per E-Mail — gib ihn ein
- YouTube erstellt automatisch Videos aus deinen Episoden (mit deinem Cover-Bild als Standbild)
- Du bekommst nach einigen Tagen eine E-Mail — gehe dann zurück und klicke auf „Veröffentlichen“
Hinweis: Anders als bei Spotify und Apple wird dein Podcast bei YouTube nicht sofort veröffentlicht. Du musst nach der Freigabe-E-Mail aktiv auf „Veröffentlichen“ klicken.
Du musst dich bei jeder Plattform nur einmal anmelden. Sobald dein Feed verknüpft ist, werden alle neuen Episoden automatisch übernommen — meistens innerhalb weniger Stunden. Du kannst mit Spotify und Apple starten und die anderen Plattformen später ergänzen.
Fragen? Wir helfen gerne!
Falls du Hilfe bei der Einrichtung brauchst oder dir unsicher bist, ob alles richtig eingestellt ist — meld dich einfach bei uns! Wir schauen uns das gemeinsam an und sorgen dafür, dass dein Podcast sauber läuft.
Häufige Fragen
Brauche ich einen externen Podcast-Hoster wie Anchor oder Podbean?
Nein. Deine Seite übernimmt das komplette Hosting — Audio-Dateien und RSS-Feed laufen über deine eigene Domain. Du brauchst keinen zusätzlichen Dienst und zahlst nichts extra.
Welches Audio-Format soll ich verwenden?
MP3 ist der Standard und wird von allen Plattformen unterstützt. Empfohlen: 128 kbps für reine Sprache, 192 kbps wenn Musik dabei ist. Lade die Datei einfach über Medien → Datei hinzufügen hoch.
Muss ich jede Episode einzeln bei Spotify und Apple hochladen?
Nein, das passiert automatisch. Du reichst deine Feed-Adresse einmalig ein. Danach erkennen Spotify, Apple und alle anderen Plattformen jede neue Episode von selbst — meistens innerhalb weniger Stunden.
Hilft ein Podcast wirklich bei Google-Rankings?
Ja! Jede Episode wird als eigener Blogartikel veröffentlicht — das ist neuer Content, den Google indexieren kann. Mit guten Show Notes, Transkripten und relevanten Keywords kannst du für Suchbegriffe ranken, die deine Zielgruppe bei Google eingibt. Podcast + Blog = doppelte Sichtbarkeit.
Bei welchen Plattformen sollte ich mich zuerst anmelden?
Starte mit Spotify und Apple Podcasts — die beiden decken in Europa über 80% der Hörer ab. Amazon Music, Deezer und YouTube Music kannst du danach in Ruhe ergänzen.
Kann ich verschiedene Themen in einem Podcast trennen?
Ja, nutze dafür Staffeln (Seasons). Zum Beispiel: Staffel 1 für Marketing-Tipps, Staffel 2 für Interviews. So bleibt dein Podcast übersichtlich für die Hörer.